Chakra Yoga

Das Stirnchakra

Zentrale Themen: Intuition, Weisheit, Erkenntnis, Wahrnehmung, Vorstellungskraft, Selbstverantwortung, Selbstwahrnehmung, Einsicht, Vertrauen

Geistige Ebene: Phantasie

Spirituelle Ebene: Weisheit

Körperfunktion: Kleinhirn, Nervensystem, Hormonsystem, Augen, Ohren, Nase, Nebenhöhlen ,

Drüsenfunktion: Hirnanhangdrüse ( Hypophyse) – Vasopressin ,

Element: keine, der materielle Bereich ist überwunden.

Farbe: Dunkelblau, (violett, purpur) Sinn: 7. Sinn, Intuition

Körperliche Störungen: Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen, Nebenhöhlenprobleme, Migräne

Seelische Störungen: Konzentrations- und Lernschwäche, Ängstlichkeit, neurologische Störungen,

Positive Kräfte: Heilende Energie, Selbstbewusstsein, Intuition, Vorstellungskraft,

Negative Kräfte: Machtstreben, Selbstüberschätzung, Verantwortungslosigkeit,

Affirmation: Ich bin, Ich bin für mein Leben verantwortlich

Lernaufgaben: Eigenverantwortung übernehmen

„ Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht „ Hermann Hesse, Siddharta

„ Zu viel Wissen hatte ihn gehindert,
zu viele heilige Verse, zu viel Opferregeln, zu viel Kasteiung,
zu viel Tun und Streben“
Hermann Hesse, Siddharta

Das Stirnchakra ist das geistige Zentrum der Erkenntnis und Intuition. Höheres Wissen ( Weisheit ) kann nur erlangt werden, wenn wir uns der Einheit mit allem das auf dieser Welt existiert bewusst werden. Wenn wir die Dualität in unserem Denken überschreiten. Entweder/ Oder, Schwarz/Weiß, Gut/Schlecht. Wenn wir aufhören zu bewerten. Alles, jedes und zu jeder Zeit.

Das SC stellt den Kontakt zur Intuition her und es ermöglicht uns die Erkenntnis höherer Wirklichkeiten und das Überschreiten des Alltagsbewusstseins.
Sie ist das Empfangsorgan unseres sechsten Sinns, der für Wahrnehmungen des feinstofflichen Bereichs zuständig ist.
Die Aufgaben, die mit der Entwicklung des SC einhergehen, ist die Selbsterkenntnis – das Erkennen des Höheren Selbst, das nicht mit dem weltlichen Begriff des Ego identisch ist, sondern weit darüber hinausgeht.
Und die Selbstverantwortung für wirklich alles. Die Verantwortlichkeit für alles was wir tun, aber auch für alles was uns passiert. Nichts geschieht durch Zufall.

Alle Störungen im SC machen sich durch mangelnde Einsicht und eine verzerrte Wahrnehmung bemerkbar, die dadurch entsteht, dass man nicht auf seine Intuition hören möchte oder ihr nicht traut. Es fehlt ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Gefühle und Ahnungen. Aber auch die Visionslosigkeit – man weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Es fehlt eine Zukunftsperspektive.
Gedankenflucht, keinen klaren Gedanken fassen zu können, die Gedanken springen hin und her, unklare Ängste, Wahnvorstellungen, Aberglaube, geistige Verwirrung haben alle ein gestörtes SC zur Grundlage. Gefühle wie Sinnlosigkeit und Richtungslosigkeit sind charakteristisch.

Menschen mit einem gut entwickelten SC verfügen über geistige Klarheit, ein ausgezeichnetes Gedächtnis und ein ausgeprägtes Konzentrationsvermögen.
Probleme können von einem höheren Blickwinkel aus betrachtet und so leichter gelöst werden.
Sie verfügen über Vorstellungskraft und Phantasie. Haben oft einen Hang zu Visionen – Vorahnungen oder ein feines Gespür ( 7. Sinn )
Geistige Klarheit und ein klarer Blick führen zu höheren Erkenntnissen, die nicht mehr durch Täuschungen oder Illusionen getrübt sind.

Das SC steht mit der Hirnanhangdrüse in Verbindung. Das ist die übergeordnete endokrine Drüse des Menschen. Mit Hilfe elektrischer Impulse und Botenstoffe steuert sie das gesamte endokrine Drüsensystem, beeinflusst das Immun- und Nervensystem und damit auch die seelische Verfassung des Menschen.

Das Halschakra

Zentrale Themen: Wortbewusstsein, Selbstdisziplin, Gehorchen, Inspiration, mentale Kraft,

Geistige Ebene: Kommunikation,

Spirituelle Ebene: Wahrheit,

Körperfunktion: Hals, Kehlkopf, Speise- und Luftröhre, Nacken und Schultern, Kiefer,

Drüsenfunktion: Schilddrüse und Nebenschilddrüse ( Thyroxin )

Element: Äther Farbe: Himmelblau Sinn: Hören

Körperliche Störungen: Schilddrüsenerkrankung, Nackenschmerzen, Sprachstörungen, Atemprobleme, Asthma, Bronchitis, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen im Mund und Kiefer, Erkrankungen bei denen das Sprechen behindert wird, Ohrenprobleme,

Seelische Störungen: Hemmungen, Mangel an Ausdrucksmöglichkeiten,

Positive Kräfte: Unterscheidungskraft, vielseitiges Interesse, Musikalität,

Negative Kräfte: Geltungsdrang, Rationalismus, Intoleranz

Affirmation: Ich sage die Wahrheit

Lernaufgaben: Die ehrliche Kommunikation und die Verbindung von Fühlen und Denken

Das HaC führt uns zu unserer inneren Wahrheit und reguliert unsere Kommunikation. Es ist nicht nur der Ort des Sprechens und der Kommunikation, sonder auch der des Hörens und Gehorchen. Hier hören wir der äußeren und der inneren Stimme genau zu, um zu wissen, was von uns verlangt wird, um dann klar auszudrücken, was wir von unserer Umwelt erwarten. Es regiert die verbale und nonverbale Kommunikation. Es ist unsere Lernaufgabe, ehrlich zu kommunizieren und uns trotz unserer Ängste nicht zu verstellen.

Das HaC heißt im Sanskrit – auf Deutsch übersetzt – „reinigen“. Das Wort- und Wahrheitsbewusstsein, das auf dieser Ebene repräsentiert wird, wirkt reinigend auf das Bewusstsein und lässt innere Klarheit entstehen. Ebenso wie die blaue Farbe, die an die Weite des Himmels erinnert, deutet auch das Element Äther auf Raum und Reinheit hin. Äther wird als der Träger des Klanges angesehen – Äther ist das Medium für jede Kommunikation.

Es ist das Chakra, das für Sprache und Kommunikation verantwortlich ist. Der bewusste Umgang mit Worten, der Versuch, bei allem Gesagten ganz und gar bei der Wahrheit zu bleiben, und der Selbstausdruck sind die Entwicklungsaufgaben, die mit dem HaC zusammenhängen.

Es stellt aber auch ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Herzzentrum und Stirnchakra dar. Es sorgt somit für ein Gleichgewicht zwischen Fühlen und Denken.

Menschen, die ein gut entwickeltes HaC haben, können im Allgemeinen sehr gut mit der Sprache umgehen. Sie wissen, wie sie ihre Stimme einsetzen und wie sie sich anderen mitteilen können. Über die Stimme können wir nicht nur Informationen austauschen, sondern auch Gefühle zum Ausdruck bringen. Die Seele der Zuhörer anrühren durch in Worte gelegte Gefühle. Auf diese Weise können Worte sehr mächtig werden.
Das HaC repräsentiert den Gehörsinn und hängt mit unseren Gedanken zusammen. Ein Großteil der Gedanken besteht aus Worten. Alles, was wir zu anderen, aber vor allem zu uns selbst sagen, beeinflusst unsere Gedankenwelt und damit unser Lebensgefühl.

Probleme mit dem HaC kommen häufig dadurch zustande, dass die emotionalen Impulse zu schreien, zu schluchzen, zu weinen oder wütend zu werden, unterdrückt werden.
Menschen mit einem schwachen HaC fällt es schwer die richtigen Worte zu finden, ihre Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen und den richtigen Ton zu treffen.
Aber auch die Angst vor der eigenen Meinung – ein Problem das oft unterbewusst besteht – lässt sie anderen nicht ihre Gedanken und Gefühle mitteilen. Aus diesen Kommunikationsschwierigkeiten entstehen oft Hemmungen oder Schüchternheit.
Auch die innere Kommunikation – die mit dem eigenen Unterbewusstsein – ist gestört. Da die eigenen Bedürfnisse und Gefühle nur schwach wahrgenommen werden, können sie schwer entscheiden und ausdrücken was sie wirklich wollen- sie wirken verwirrt.

Auf der hormonellen Ebene steht das HaC mit der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse in Verbindung. Eine harmonische Schilddrüsenfunktion hat für das energetische Gleichgewicht des Körpers Bedeutung. Die Schilddrüse bildet stoffwechselaktive Jodverbindungen und reguliert den Stoffwechsel ( Eiweiß-, Kohlenhydrat-, Fett-, Wasser-, Mineralstoffwechsel ) und den Energiehaushalt. Das Nervensystem wird von ihr beeinflusst, dadurch können Funktionsstörungen einerseits zu Nervosität, andererseits zu Antriebsschwäche führen.

Das HerzchakraDSC00346

Zentrale Themen: Verzeihen, sich öffnen, Liebe,

Geistige Ebene: Mitgefühl

Spirituelle Ebene: Liebe

Körperfunktion: Herz, Lunge, Blut, Arme und Hände,

Drüsenfunktion: Thymusdrüse ( Immunsystem )

Element: Luft Farbe: Grün Sinn: Tasten

Körperliche Störungen: Blutdruckstörungen, Herz- und Lungenkrankheiten, erhöhte Cholesterinwerte, Durchblutungsstörungen, Atembeschwerden, Asthma, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Immunschwäche, Rückenschmerzen im Bereich BWS, Schulterschmerzen ( li. ), Rheuma in Arme und Hände, Hauterkrankungen,

Seelische Störungen: mangelnde Liebesfähigkeit, dadurch alle Abwehrformen der Liebe, wie Gefühlskälte, Kontaktschwierigkeiten, Bitterkeit, Egoismus, Härte gegen sich selbst und andere,

Positive Kräfte: Liebe, Mitgefühl, Menschlichkeit

Negative Kräfte: Eigenliebe, Verbitterung, Überheblichkeit

Affirmation: Ich schenke mir und anderen Liebe und Mitgefühl

Lernaufgaben: Dienen und Mitgefühl

Das H.C. liegt im Zentrum des Chakra – Systems. Das Herz wird in allen Kulturen mit der Kraft der Liebe in Verbindung gebracht. Das H.C. bildet das Zentrum des Menschen. In unserem spirituellen Herzzentrum sind wir geborgen und frei von Makel. Was auch immer uns im Leben widerfahren mag – wenn es uns gelingt, uns mit der Kraft der Liebe zu verbinden, so finden wir Trost und Kraft.
Die Liebe des spirituellen Herzens ist nicht die leidenschaftliche, sinnliche Liebe. Vielmehr entspricht die Liebe des H.C. einer Bewusstseinsstufe, auf der die Liebe nicht so sehr auf eigennützige Interessen oder auf Trieben, als vielmehr auf einer selbstlosen, mitfühlenden Grundlage ruht. – Daher auch die Farbe Grün für das H.C. denn grün symbolisiert Harmonie und Ausgeglichenheit.
Auch das Symbol des H.C. ist das Hexagramm, – eine harmonische Verschmelzung zweier Dreiecke – weist auf vollkommene Harmonie und Ausgeglichenheit hin.
Das H.C. gilt als das Zentrum der universellen, überpersönlichen Liebe. Aus ihm strömen die Kräfte, die den Menschen mit seinen Mitmenschen verbindet. Wahres Mitgefühl, das Sich – hinein – versetzen in das Du und das tiefe Verständnis für den anderen sind emotionale Fähigkeiten, die zeigen, dass das Bewusstsein bereits eine hohe Stufe der Entwicklung erreicht hat.
Menschen mit einem starken H.C. überwinden egoistische Interessen und überschreiten damit ihre eigenen Begrenzungen. Im Gegensatz zur persönlichen Liebe, die sich nur auf den eigenen Partner, die engsten Freunde oder Familienmitglieder erstreckt, öffnet sich die überpersönliche Liebe jedem Du. Aus dieser offenen Haltung entsteht Toleranz. Diese Toleranz – für andere Menschen, Ideen und Kulturen – ist die Basis der Mitmenschlichkeit. Ist das H.C. gefestigt, dann fällt es dem Menschen leicht, Verantwortung für andere zu übernehmen. Und es gelingt ihm problemlos, sich selbst liebevoll anzunehmen und sich trotz aller kleiner Fehler und Schwächen zu akzeptieren.
Das H.C. ist die Quelle der Liebesenergie. Menschen mit einem schwachen oder blockierten H.C. stehen Problemen gegenüber, die mit der Liebe und dem Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen zusammenhängen. Sie leiden oft an Einsamkeit und dem Gefühl der Isolation, haben Kontaktschwierigkeiten und finden zu anderen keinen befriedigenden emotionalen Zugang. Es fällt ihnen schwer, sich ihren Mitmenschen zu öffnen und deren Gefühle an- und wahrzunehmen. Sie können weder Liebe geben noch Liebe annehmen. Sie wirken auf andere Menschen gefühlskalt, ihre Gefühle können sich nicht einmal im Inneren frei entfalten.
Menschen, die diese Problematik an sich wahrnehmen, versuchen sich oft betont freundlich, hilfsbereit und tolerant zu verhalten, Charakteristisch ist ein Verhalten, das zwar freundlich aber auf schwer zu beschreibende Weise unpersönlich wirkt.
Oft neigen sie dazu, andere Mensch für sich zu vereinnahmen und so ihren Mangel an Liebe auszugleichen.
Menschen mit einem starken H.C. atmen tief und regelmäßig. Ihr Kreislauf funktioniert bestens, ihr Puls ist gleichmäßig und sie leiden selten an Erkrankung der Lungen und Bronchien. Da es ihnen leicht fällt, ihr spirituelles Herz zu öffnen, kommt es kaum zu Blockaden, die das anatomische Herz berühren. Das H.C. reguliert auch den Tastsinn. Insofern hängt das H.C. auch mit der Bereitschaft zusammen, andere Menschen zu berühren und sich von ihnen berühren zu lassen.
Auf hormoneller Ebene hängt die H.C. Aktivität mit der Thymus – Drüse zusammen, die vorwiegend aus lymphatischem Gewebe besteht. In ihr werden Antikörper gebildet, die für die Immunabwehr eine große Rolle spielen. Eine Schwäche im H.C. kann daher auch die Anfälligkeit für Erkrankungen, die mit dem Immunsystem zu tun haben, erhöhen.

Das Nabelchakra

Zentrale Themen: Willenskraft, Persönlichkeit, Selbstkontrolle, Selbstvertrauen, Entwicklung des Ich, Durchsetzungskraft

Geistige Ebene: Emotionalität

Spirituelle Ebene: Ichgefühl

Körperfunktion: Magen, Dünndarm, Leber, vegetatives Nervensystem

Drüsenfunktion: Bauchspeicheldrüse – Insulin, Verdauungsenzyme

Element: Feuer, Farbe: Gelb Sinn: Sehen

Körperliche Störungen: Verdauungsstörung, Magenprobleme, Diabetes, Übergewicht, Augenprobleme, Gallen und Leberleiden, dicker Oberbauch, Zwerchfellprobleme,

Seelische Störungen: Aggressivität, Unsicherheit, Alpträume, Schlafstörung, Machtmissbrauch, Masochismus, Minderwertigkeitsgefühle, Schüchternheit, Zorn
Positive Kräfte: Sensibilität, Spontanität, Emotionalität
Negative Kräfte: Sentimentalität, Selbstmitleid, Eifersucht

Affirmation: Ich vertraue meinen Gefühlen und meiner Spontanität

Lernaufgaben: Beherrschung von Ehrgeiz und Willen, Umgang mit Aggression, Machtausübung und Unterwerfung

Das N.C. hängt mit der Bildung einer gesunden Persönlichkeit und Durchsetzungskraft zusammen. Aus dem N.C. entspringt die Kraft der Gefühle. Menschen mit einem starken N.C. sind sich ihrer Identität und Individualität bewusst. Das Feuerelement verleiht ihnen Energie und Lebendigkeit. Die Energie ist nötig, um ein selbstbewusstes Ich zu entwickeln. Seine Ziele zu verwirklichen und die Umwelt aktiv mitzugestalte

Fließt die Energie im N.C. ungehindert, fällt es dem Menschen leicht, seinen Weg voller Tatkraft zu gehen. Er entwickelt eine starke Persönlichkeit, doch trotz der Macht, die daraus entsteht, verfügt er über Sensibilität und Mitgefühl.
Diese Menschen reagieren oft spontan, aus dem Bauch heraus und treffen meist intuitiv die richtige Entscheidung. Sie können laut und herzlich lachen und herzzerreisend weinen wenn sie traurig sind. Aber auch rasende Wutausbrüche bekommen wenn man sie reizt.

Störungen im N.C. bewirken Gefühlskälte, Gleichgültigkeit, Unsicherheit, mangelndes Selbstbewusstsein, Machtbesessenheit, übertriebenes Leistungsdenken und Ehrgeiz, Rücksichtslosigkeit , Zerstörungswut

Das 3. Chakra drückt die Energien unseres Ichs aus und lenkt unsere Emotionen. Ist Sitz der Lebensenergie in der östlichen Welt. Bezeichnung „Am Nabel der Welt“ drückt aus, dass der Nabel der besondere Ort der Mitte und Kraft ist. Hier liegt der Solar Plexus, der das Zentrum des sympathischen Nervensystems ist.
Wir haben es auf der Ebene dieses Chakras mit feurigen Energien zu tun. Dabei geht es um Leidenschaft und Zorn und insgesamt um die Verarbeitung von Gefühlen. Gleichzeitig gibt das Feuer Licht, um sehen zu können. Deshalb wird das Auge und das sehen mit diesem Chakra verbunden.
Das Feuer symbolisiert auch unsere innere Kraft, vor der wir meistens Angst haben. Viele Ängste haben ihre Hauptursache in der Furcht vor der eigenen Stärke. Wer sich und seine Ideen durchsetzen möchte, der muss sein Nabel – Chakra stärken. Mit einem geschwächten N.C. kann man in unserer Gesellschaft nicht bestehen.
Auf der Ebene des N.C. finden wir diejenigen Krankheitsursachen, die an einem nagen, wie Sorgen, Ängste, Befürchtungen oder die auf unterdrückte Aggressionen zurückzuführen sind. Dieses Chakra wird oft aus Angst vor der eigenen Stärke geschlossen und so sitzt dort viel verdrängte Selbstaggression, die auf die Dauer Geschwüre schafft.
Auf körperlicher Ebene ist die Verdauung angesprochen. Wie man seine Erlebnisse verdaut, so verdaut man auch seine Nahrung. Im weiteren Sinn werden auch die optischen Eindrücke verdaut. Ob man etwas übersieht oder nicht sehen will.

Das SakralchakraDSC00019

Zentrale Themen: Sexualität, Sinnlichkeit, Fortpflanzung, Kreativität, Arterhaltung,

Geistige Ebene: Körperbewusstsein

Spirituelle Ebene: Kreativität

Körperfunktion: Geschlechtsorgane, Nieren, Blase, Blutkreislauf,

Drüsenfunktion: Hoden und Eierstöcke, Keimzellen, Östrogene, Testosteron,

Element: Wasser, Farbe: Orange, Sinn: Schmecken,

Körperliche Störungen: Impotenz, Prostata – und Hodenprobleme, Geschlechtskrankheiten, Menstruationsbeschwerden, Erkrankung der Gebärmutter, Eierstock und Eileiterentzündung, Zysten, Pilzerkrankung, Blasen- und Harnwegserkrankung, Nierenschwäche- und Erkrankung, Nierensteine, LWS- und Hüftleiden, Hautkrankheiten aufgrund mangelnder Entgiftung,

Seelische Störungen: Süchte, sexuelle Unlust, geistige Kraftlosigkeit,

Positive Kräfte: Vitalität, Kreativität, Lebensfreude,

 Negative Kräfte: Triebhaftigkeit, Zwanghaftigkeit, Schuldgefühle,
Affirmation: Ich genieße das Leben mit allen Sinnen,
Lernaufgaben: Hingabe, lernen sich einzulassen,

Das Sakralchakra ist das Zentrum der Sinnlichkeit und der Sexualität. Über das S.C. werden die Geschlechts- und Unterleibsorgane, die Gebärmutter, die Nieren und die Blase mit Energie versorgt. Die Energie des S.C. durchstrahlt den ganzen Beckenraum und beeinflusst alle Beckenorgane, vor allem Niere, Blase und Gebärmutter .Auch die Hüften und die LWS liegen im Einflussbereich dieses Chakra
Das S.C. ist dem Wasserelement zugeordnet und hängt mit den Körperflüssigkeiten zusammen. Es wirkt sich auf Blutstrom, Lymphfluss, die Samenflüssigkeit und Urin aus. Beschwerden in diesem Bereich hängen oft damit zusammen, dass Betroffene nicht mehr im Fluss sind und irgendwie feststecken ( Nierensteine). Auch die Entgiftung des Körpers über die Harnwege stehen im Zusammenhang mit der Aktivität dieses Chakras.
Auf hormoneller Ebene hängt das S.C. mit den Keimdrüsen und mit der Produktion der Keimzellen und Geschlechtshormonen zusammen. Potenz, Zeugungskraft, Fruchtbarkeit, Orgasmus und Fortpflanzungsfähigkeit werden von ihm beeinflusst. Die Produktion der Geschlechtshormone hat Auswirkung auf die Gefühle und Stimmungen. Die Keimdrüsen sind für ein funktionierendes Immunsystem zuständig.
Fließt die Energie ungehindert, fällt es uns leicht, das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Eine gute Verbindung zum eigenen S.C. ermöglicht es uns, Sexualität und Sinnlichkeit zu bejahen und uns selbst auf körperlicher Ebene anzunehmen. Das ist eine notwendige Voraussetzung für jede erotische Begegnung mit anderen Menschen und für eine erfüllende Partnerschaft.
Menschen mit einem starken S.C. sind voller Vitalität und Lebensfreude. Die Kraft wirkt sich auf ihr Selbstbewusstsein positiv aus. Sie wirken durch ihre mitreißende Begeisterungsfähigkeit ausgesprochen anziehend auf andere. Auch wenn sie äußerlich vielleicht nicht besonders attraktiv erscheinen, wecken sie besonders beim anderen Geschlecht großes Interesse.
Ein gestörtes S.C. erschwert die Verbindung des Menschen zur sinnlichen Welt und die Erfahrung der Sinnlichkeit. Es fällt ihm schwer, das Leben zu genießen und weil er es nicht genießen kann, kann er es auch nicht schätzen und sich seiner Entfaltung widmen.
Die Ursachen für ein blockiertes S.C. sind nicht selten in der Kindheit zu suchen, in der die sexuelle Grundorientierung stattfindet. Eltern, die alles sexuelle tabuisieren, tragen dazu bei, Blockaden aufzubauen oder die Entwicklung des Kindes zu behindern. Impotenz, Frigidität oder sexuelles Desinteresse können später die Folgen sein.
Nicht immer liegen die Wurzeln für ein blockiertes S.C. in der Kindheit, sie können auch durch spätere schlechte Erfahrungen resultieren.
Menschen mit einem geschwächten oder blockierten S.C. fühlen sich seelisch kraftlos, ohne Motivation etwas Neues zu beginnen oder zu erforschen, da keine sinnliche Belohnung auf sie wartet. Daraus entstehen Depressionen und / oder schöpferische Krisen.
Durch Mangel an sinnlicher Freude reagieren einige Betroffene mit starkem Suchtverhalten. Unterbewusst wissen sie, dass sie sich allem Sinnlichen zuwenden sollten – aber die stärkste sinnliche Erfahrung, die ihnen momentan möglich ist, ist die Rauscherfahrung. Wenn Rauscherfahrungen oft Blockaden lösen, so führt die Sucht immer zu einer Abstumpfung der Sinne und zu einer Störung im Energiefluss.
Ist das S.C. schwach oder blockiert, sollte man sich seinen Sinnen widmen. Lebensfreude und Lebenslust können nur entstehen, wenn die Welt mit allen Sinnen erfasst und die eigene Körperlichkeit liebevoll angenommen wird.