Was ist Energie?

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1. Allgemeine Definition

Nach der allgemeinen Definition ist Energie die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Etwas zu bewirken. (Tipler, 1995)

Alles, was ich in dieser Welt mache, verändere, gestalte, zerstöre, ist ein energetischer Prozess. Energie kann nicht zerstört, sondern nur umgewandelt werden.

Nach dieser allgemeinen Definition von Energie sind alle bioenergetischen Aktivitäten, die die Lebendigkeit, Emotionalität, Denken und Verhalten eines Menschen verändern, energetische Prozesse. Auch alles, was der Körper tut, um zu atmen, zu lieben, zu denken, sich zu erhalten und fortzupflanzen, ob es durch neuronale, hormonelle, oder Stoffwechsel geschieht, immer ist es ein energetischer Prozess. In diesem allgemeinen Sinn ist es korrekt, vom Energiefluss, der blockierten Energie und der Energiearbeit zu sprechen, vom Energieniveau, das hoch, niedrig oder in bestimmten Körperregionen konzentriert ist (Lowen, 1979, pp.33)

2. Energie aus der Nahrung und der Atmung

Unser Körper baut in einem sehr komplexen Stoffwechselprozess die Nahrung, unter zu Hilfenahme von Sauerstoff, so um, dass wir sie für unsere Zwecke nutzen können. Am Ende dieses Prozesses steht die kleinste Energieeinheit, das sogenannte ATP. Eine chemische Verbindung. Jede Zelle im menschlichen Körper benötigt für ihr Leben und Überleben dieses ATP. Jede Zelle nimmt sich aber von diesem ATP nur wenige Elektronen heraus und baut sie in sich ein.

Was wir zum Leben also wirklich brauchen, ist neben Luft und Sauerstoff, Elektronen. Elementarteilchen aus der Welt der Physik.

3. Mehr Energie durch Bewegung und Atmung

Durch vorwiegend vollwertige, biologische Ernährung, verbunden mit regelmäßigen körperlichen Aktivitäten und einer bewussten Atmung werden im Blut mehr Botenstoffe gebildet, die Sauerstoff an sich binden und transportieren.

Somit steht dem Körper durch Nahrung und Stoffwechsel mehr ATP und damit Elektronen in den Zellen zur Verfügung. Somit steigt das Energieniveau – im physikalisch definierten Sinn – im Körper nachhaltig an.

4. Mehr Energie durch Muskelarbeit

Wie jede Zelle, braucht auch die Muskelzelle ATP um die Muskelfaser anspannen und loslassen zu können. Außerdem sind Mineralstoffionen notwendig. Nur dann lässt sich ein Muskel bewegen, anspannen und loslassen. Ein angespannter oder blockierter Muskel ist vor allem der Ausdruck von einem neuronalen Muster im Gehirn. Ohne Veränderung dieser neuronalen Muster ist ein veränderter Muskeltonus nicht zu erreichen.

Mit Stressübungen oder Körperarbeit ( Shiatsu, Cranio Sacrale Balance ) lässt sich seine Spannung reduzieren. Dabei wird dem Gehirn über die Manipulation der sogenannten Spindeln signalisiert, das Spannungsmuster zu verändern. Das Gehirn wird sich nur auf diesen Vorschlag einlassen, wenn es die Veränderung für sinnvoll hält.

Eine zweite Möglichkeit, die Spannung zu reduzieren, besteht darin, durch gesteigerte Muskelaktivitäten, den ATP – Vorrat in der Zelle zu erschöpfen. Sodass das Gehirn sein Spannungsmuster nicht mehr aufrechterhalten kann.

Weil dann ATP fehlt, bricht die Spannung zusammen. Gefühle werden freigesetzt, die durch den vorangegangenen Spannungszustand kontrolliert worden waren.

Katharsische Zustände (psychische Reinigung durch Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen, speziell von Aggressionen) entstehen nicht durch Steigerung des Energieniveaus, sondern durch Erschöpfung der Elektronenvorräte im betroffenen Muskel. Da ein blockierter Muskel sehr viel ATP benötigt, um den starken Spannungszustand aufrecht erhalten zu können, wird durch seine Entspannung viel ATP frei. Es steht nun für andere Aktivitäten zur Verfügung.

Nicht selten verkleben einzelne Muskelstränge miteinander, wenn der Muskel chronisch angespannt wird und kann durch kein verändertes neuronales Muster oder durch Veränderung des ATP -Niveaus gelockert werden. Hier wird dann die manuelle Auflösung der Verklebungen zur Voraussetzung für jede Art von Veränderung.
Die bioenergetische Arbeit mit dem Muskeltonus ist Energiearbeit im physikalisch definierten Sinn, weil sie den Muskel wieder in die Lage versetzt, mehr und in veränderter Weise Arbeit zu verrichten. 
Da der gelockerte Muskel weniger an ATP gebundene Elektronen braucht, steht mehr Energie in seiner elektromagnetischen Form zur Verfügung. In diesem Sinn wird durch die Arbeit an der Muskulatur Energie frei. Die als strömende Empfindung im Körper wahrgenommen wird.

5. Subatomare Energie

Unser Organismus benötigt also Elektronen um seine Lebensprozesse Aufrecht zu erhalten. Des Weiteren bestehen wir nicht nur aus Zellen. Sondern auch aus Molekülen, Atomen und dem gesamten subatomaren Bereich. Dieser ist für die Erhaltung und Steuerung des menschlichen Organismus verantwortlich. Beschrieben wird er als energetische Struktur. ( Warnke 1998 ) Die Quantenphysik belegt folgende Aussagen:

• Nichts in unserem Universum gibt es und geschieht ohne Elektronen (elektromagnetischen Wellen). Sie existieren seit Anfang des Universums und gelten als ewig.

• Sie können nur beobachtet, real werden, wenn man sie misst oder wenn sie auf einen Widerstand stoßen. Bis dahin existieren sie als Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit.

• Kommt es zwischen zwei Elektronen zu einem Kontakt, entsteht eine Strahlung, bzw. eine Emission von Photonen. Photonen heißen diese Strukturen wegen ihrer Frequenz im Bereich des sichtbaren Lichts.

• Elektronen tauschen untereinander Informationen aus, indem sie ihre Photonen in Resonanz bringen. Kommunizieren miteinander über ihren Photonenaustausch, in dem die Photonen in Resonanz kommen. Resonanz bedeutet: eine schwingende Struktur kann eine nicht schwingende ähnliche auch zum Schwingen bringen. Zum Beispiel: Wenn ein Sänger einen Ton singt, der der Frequenz eines Weinglases entspricht, beginnt dieses Glas zu schwingen und zerbricht. Um so besser die Resonanz ist, um so ähnlicher die Photonen sind, umso mehr Kohärenz entsteht. D.h., die Strahlung wird dann gebündelt und verstärkt. Im Gegensatz zu anderen Verhältnissen in der Physik, wo durch Strahlung oder Austausch das Energieniveau abnimmt, nimmt es bei der Photonenstrahlung zu. Dadurch entsteht ein Kommunikationssystem mit Lichtgeschwindigkeit und riesigen Speicherkapazitäten.

• Wirft man einen Stein ins Wasser, entsteht eine Welle, die sich nach allen Seiten ausbreitet. So breiten sich auch die Photonen im menschlichen Körper und ins Universum aus – in die Zukunft und in die Vergangenheit. Das bedeutet, dass jeder Photonenkontakt, jeder Austausch von Informationen aufgrund der Resonanz überall im Universum bekannt ist – in der Zukunft und in der Vergangenheit. Denn unabhängig von der Distanz zwischen zwei Photonen können sie miteinander in Resonanz kommen und die gleichen Eigenschaften annehmen.

6. Zelluläres Licht

Diese Photonenstruktur ist nicht nur ein Phänomen auf der subatomaren sondern auch auf der zellulären Ebene. Viele Forschungen zeigen inzwischen ganz eindeutig, dass jede Zelle in unserem Körper, auch in den Pflanzen solch eine Strahlung besitzt.(Bischof 1995, pp 97). Sie hat in sich Photonen gespeichert, die als ultraschwache Lichtstrahlung mit geeigneten Geräten beobachtet werden kann. Diese Strahlung ist kohärent, also von hoher Intensität und befähigt die Zellen über Licht miteinander zu kommunizieren. Der Informationsfluss geschieht mit Lichtgeschwindigkeit ohne Leitungen und erlaubt den Transfer großer Datenmengen innerhalb des Organismus und nach draußen und von draußen. Der Photonenaustausch mit der Umwelt des Organismus geschieht über die Atmung und über das dafür spezialisierte Antennensystem der DNA im Zellkern.(Popp 1984) Weil es sich um Photonenströme in einem biologischen System handelt, wird von Biophotonen gesprochen, die sich aber in keiner Weise von den Photonen, die in der Physik beschrieben werden, unterscheiden.
 In unserem Organismus werden ständig und in großem Ausmaß Zellen abgebaut und erneuert. Dafür muss ihre Position, Funktion und Erfahrung an einer anderen Stelle gespeichert sein, damit der Organismus mit seinem Aussehen und seiner Identität erhalten bleibt. Da Photonen, auch wenn sie weit voneinander entfernt sind, Informationen austauschen und speichern können, kann der Organismus sein Wissen über eine bestimmte Zelle weit nach draußen verlagern und von dort als Bauplan wieder abrufen.
 Aus diesen und anderen Gründen geht die Biophotonenforschung Heute davon aus, dass der menschliche Organismus neben vielen anderen Regelkreisen ein Informationssystem besitzt, mit dem er all seine Funktionen und Regelprozesse koordiniert. Die Biophotonenstruktur erscheint dafür besonders geeignet zu sein. 
Aufgrund der beschriebenen physikalischen Eigenschaften von Elektronen und Photonen und den Wirkzusammenhängen drängt sich die Vorstellung auf, als sei unser Universum ein einziges Netz von Elektronen und Photonen, in dem sich alle miteinander austauschen und alles immer auch gleich voneinander wissen. Dieses Netz wäre dann auch der Ort, in dem gehalten und geschützt, sich menschliches Wesen entwickeln kann, Hilfe, Unterstützung und Wissen erfährt. 
Wenn diese Beschreibung auch nach der Existenz eines ordnenden Geistes klingt, die reale Basis ist physikalischer Natur. Sie lässt alle Fragen nach Ursache und Sinn des Lebens offen, die auch nur eine Antwort finden kann, wenn man die naturwissenschaftliche Argumentation verlässt.

• Der menschliche Organismus ist aus unendlich vielen, elektromagnetischen Elementen aufgebaut. Jeder Körper stellt eine beträchtliche Strahlenquelle dar. Er erzeugt in sich und um sich herum ein elektromagnetisches Feld, das von Menschen, die sich diesem Feld nähern, wahrgenommen werden kann. Man kann es spüren, manchmal auch sehen. Da dieses Feld sehr unterschiedliche Frequenzen hat, übermittelt es auch unterschiedliche Informationen. Wer für die Wahrnehmung dieser Schwingungen besonders sensibel ist und sich dahin gehend trainiert, wird die Aura des Gegenübers sehen oder die Kunst des „ Heilen mit den Händen „ praktizieren können. Man braucht nur die Hände parallel zueinander zu halten und den Abstand zwischen beiden zu variieren, um das strahlende Feld unseres Körpers als Wärme, Kälte, Prickeln, Druck oder andere Empfindungen zu spüren. Wenn wir in einer Versammlung sitzen, können wir die angespannte, heitere oder gelöste Atmosphäre spüren, auch wenn niemand etwas sagt. Das heißt, wir sind den vorherrschenden elektronischen Feldern ausgesetzt, spüren sie als diese oder jene Stimmung. Hier begegnen sich die elektronischen Felder von Menschen. Somit erklärt sich das Intuitive Wahrnehmen des Gegenüber.

Diese Fähigkeit obliegt aber nicht nur uns Menschen. Viele Tiere besitzen sie. Bei Haien und Delfinen wurde sie nachgewiesen. Beide Tierarten erkennen und reagieren auf unsere ausgesendeten Frequenzen ( Schwingungen ) Delfine, Pferde und Hunde werden bei vielen Therapieformen erfolgreich eingesetzt. Hunde z.B. wissen schon vorher, wann ihr Besitzer nach Hause kommt ( wenn der Kontakt innig ist ) und erwarten ihn. Blumen wissen schon vorher, dass sie gegossen werden. Diese Beispiele wurden mehrfach an verschiedenen Universitäten erforscht und belegt und ließen sich schier unendlich erweitern.

• Wenn eine Photonstruktur eines Menschen mit den entsprechenden Photonen eines anderen Menschen in Resonanz kommt, dann haben beide die gleiche Information, diese Photonen sind nach dem quantenphysikalischen Modell identisch. Dafür müssen sie nicht miteinander sprechen, sie müssen noch nicht einmal an einem Ort miteinander sein. 
Dadurch wird es möglich, die Photonenstruktur eines Menschen zu beeinflussen. Dies ist eine Arbeit mit dem Energiesystem eines Menschen.

Alles ist Energie. Die Materie, die Natur, der Mensch, sein Geist, Gott.

Energie ist die das Universum erfüllende Lebensschwingung

Im Shiatsu und in der Energiearbeit im allgemeinen, arbeiten wir mit ebendieser Energie zum Wohle unserer Empfänger. Wir spüren sie, deuten sie , verändern sie. Lösen gebundene Energien z.B. nach Traumen. Verstärken sie oder leiten sie aus. Regen den Fluss an und lauschen der Sprache des Körpers.

7. Weitere Maßnahmen zur Energiesteigerung:

• Ätherische Öle schwingen je nach Pflanze in verschiedenen Frequenzen und beinhalten Information. Diese kann lindernd, steigernd, beruhigend, aktivierend, antibakteriell etc. sein.

• Biologische Produkte und Lebensmittel beinhalten Leben. Synthetische sind chemisch verändert oder tot.

• Nahrungsergänzungsmittel um Mangelerscheinungen auszugleichen und den Körper zu unterstützen

• Positive Gedanken. Negative Gedanken erzeugen negative Schwingungen. Durch das Gesetz der Resonanz kommen diese durch die Umwelt wieder zu mir zurück.

• Positive Gedanken, Liebe zu sich Selbst. Der Gedanke steuert die Energie.

• Ausreichend Schlaf und Erholung.

• Geborgenheit, Ehrlichkeit, Wahrheit, Liebe.

• Achte auf dein Umfeld und auf die dich umgebenden Menschen. Vieles kostet zu viel Energie und die Frage stellt sich: Ist mir das, das Wert?

• Achte auf deine Umgebung. Es gibt Zonen und Plätze an denen du dich wohl fühlst und die dir Kraft geben. Und es gibt das Gegenteil. Suche um dich aufzuladen die für dich positiven auf.

• Achte auf elektrische Geräte und elektromagnetische Felder in deiner Umgebung und vermeide sie gegebenenfalls

• Sei Achtsam im Umgang mit dir und deiner Umwelt. Vertraue dem was du spürst und belüg dich nicht. Nimm deine Schatten an und sei nachsichtig mit dir Selbst. Halte deine Augen offen und deine Sinne geschärft.

8. Die uns umgebenden Felder

Wir sind ständig und überall elektromagnetischen Feldern und Frequenzen ausgesetzt, die teilweise Erdgebunden sind und diese umrunden oder die vom Kosmos auf uns einstrahlen.

Die Erde selbst pulsiert 8 Mal in der Sekunde ( 8 Hertz, die Schumann – Resonanz) und dieser Wert ist gleichzusetzen mit dem Rhythmus der Alphawellen, die unser Gehirn produziert um die beiden Gehirnhälften zu synchronisieren. Bis Heute sind 8 verschiedene Frequenzen erforscht, die unsere Erde umgeben und durchdringen. Auch wir Selbst erzeugen Schwingungen und reagieren damit auf unsere Umwelt. Wir sind Empfänger und Erzeuger zugleich. Die Schumann-Frequenz ist auch eine Resonanzfrequenz des menschlichen Gehirns.

Durch Messungen der Gehirnströme eines Menschen kann man feststellen, daß das Gehirn elektromagnetische Wellen produziert, die im Bereich zwischen 1 und 40 Hertz liegen. Man unterteilt dieses Spektrum in der Medizin in mehrere Bereiche:

1. Delta-Wellen (1-3 Hertz) sind charakteristisch für traumlosen Tiefschlaf und komatöse Zustände.

2. Theta-Wellen (4-7 Hertz) sind charakteristisch für den Traumschlaf.

3. Alpha-Wellen (8-12 Hertz) treten im entspannten Wachzustand auf, etwa in einer Meditation oder kurz vor dem Einschlafen bzw. unmittelbar nach dem Erwachen.

4. Beta-Wellen (13-40 Hertz) herrschen im normalen Wachzustand vor.

Nach neueren Erkenntnissen gibt es noch ein fünftes Gehirnwellenband, die sogenannten Gamma-Wellen (40-80 Hertz). Sie sind zuständig, um aus unterschiedlichen Sinnesinformationen (z. B. aus visuellen und akustischen Eindrücken) ganzheitliche Gestaltimpressionen zusammenzufügen. Die Gamma-Wellen haben eine große Bedeutung für das menschliche Orientierungsvermögen sowie für die subjektive Wahrnehmung von Raum und Zeit.

Dr. Robert Beck, ein Atomphysiker, fand heraus, dass alle Heiler während ihrer Heilarbeit das gleiche Gehirnwellenmuster von 7,8 -8 Hz aufweisen, unabhängig von ihrer Methode.

Forschungen im Institute of Heartmath in USA ergaben, dass das Herz im Zustand der Liebe auf 8 Hz schwingt. Das wiederum entspricht der Hauptresonanzfrequenz der Erde ( Schumann – Frequenz ) und dem Bereich der Alphawellen im Gehirn.

Ein liebendes Herz, ein entspannter Geist und das elektromagnetische Schwingungssystem der Erde liegen also auf einer Wellenlänge.

Vieles aus dem Erklärungsmodell der allgemeinen Definition von Energie im ersten Teil entstammt dem geistigen Gedankengut von Dipl. Theol., Dipl. Paed. Rainer Mahr und beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Quantenphysik, Quantendynamik und der Quantenelektrodynamik.